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Sommerlager der WG4, 08.-13. Juli 2018

26/07/2018

Bericht Sommerlager der WG 4 vom 08. – 13. Juli 2018

Samstag
Nach einem herzhaften Brunch fuhren wir frühzeitig, mit gefühlten tausend anderen Ferienreisenden, auf der Autobahn gegen Westen unserem Ziel, dem Lac de Joux entgegen. Trotz Stau erreichten wir, bei schönstem Wetter, am frühen Nachmittag unseren idyllisch gelegenen Campingplatz. Doch oh Schreck, obwohl unsere Ankunft gemeldet wurde, stand das Gras noch hoch und war noch nicht gemäht. Nach einem Anruf bei einem Gemeindearbeiter, fuhr kurz darauf ein Bauer vorbei und mähte das Gras. Eine Stunde später wurde dann auch noch ein Teil maschinell gewendet und eine Lücke für unsere Zeltbauten frei gemacht. So konnten wir dann doch noch unsere Zelte aufstellen, unseren gedeckten Essplatz aufrichten und anschliessend auf offenem Feuer unsere Würste und Grilladen braten. Müde von der langen Fahrt, zogen wir uns relativ früh zum Schlafen in unsere Zelte zurück.

Sonntag
Nach einem erholsamen Schlaf genossen wir das Frühstück mit Rühreier, Speck und Rösti. Während die Jugendlichen und der Grossteil des Teams sich in das erfrischende Nass stürzten, ihre Balance auf dem Stand-up-paddle Board testeten oder sich anderen sportlichen Aktivitäten hingaben, holte der Teamleiter im weit entfernten Biel einen Nachzügler ab. Ein anderer Jugendlicher half ihm dann noch sein Zelt aufzustellen und seine Sachen zu verstauen. Als die kühle Nacht hereinbrach, versammelten sich alle ums Lagerfeuer und erwärmten sich an der warmen Glut bevor sich jeder in seinem warmen Schlafsack zurückzog.

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Montag
Nachdem wir die Bäuche gefüllt hatten machten wir uns auf den Weg zu einer wunderschönen Anhöhe bei Bougy mit Blick auf den Genfersee. Nach einer kurzen Einführung schnallten alle ihre Klettergurte an und testeten ihre Fähigkeiten am ersten Parcours. Der zweite Durchgang gestaltete sich dann um einiges schwieriger und manch einer kam an seine Grenzen. Doch alle bissen sich durch und angelten sich in luftiger Höhe von Baum zu Baum. Die ganz Verwegenen meisterten dann noch die schwarze Route, welche den Profis vorbehalten ist. Wieder auf unserem Campingplatz angelangt stürzten wir uns in den Lac de Joux und entspannten so unsere Glieder bevor wir unsere Speicher mit einem frugalen Nachtessen wieder auffüllen konnten.

Dienstag
Heute war „chillen“ am See angesagt. Doch zum Faulenzen kam niemand, da viele Angebote auf uns warteten. Einige sägten und schliffen Schmuckstück aus Speckstein, welche sie für sich oder ihre/n Angebetete/n herstellten. Andere versuchten ihr Glück auf der wackeligen Slackline, spielten Fussball oder Power-Badminton, balancierten mit Kegeln oder Bällen oder schwammen im See. Nach dem Nachtessen war wieder das Feuer unser Mittelpunkt an dem wir uns wärmen konnten, da eine kalte Brise die Luft merklich abkühlen liess.

Mittwoch
Heute war Montreux unser Ziel. Das Jazz-Festival locke wieder tausende von BesucherInnen aus aller Welt in die schmucke Stadt am Genfersee. Zuerst schlenderten wir auf der mit Blumen geschmückten Seepromenade zum Denkmal von Freddie Mercury, dem weltberühmten Sänger der Gruppe Queen, welcher in Montreux gelebt hatte. Neben Gauklern und Strassenmusikanten lockten die vielen Schmuck- und Kleiderstände zum Stöbern. Später erholten wir uns an den Ufern des Sees bevor wir uns ins pittoreske Städtchen Orbe begaben, wo wir uns eine feine Pizza genehmigten. Mit vollem Bauch fuhren wir dann zurück an unseren Lagerplatz und liessen den Abend mit diversen Spielen ausklingen.

Donnerstag
Heute blieben wir alle etwas länger in unseren kuschligen Schlafsäcken liegen. Das leckere Frühstück lockte dann jedoch noch die Letzten aus ihrer Behausung. Frisch gestärkt marschierten wir dann zum nahe gelegenen Bootshafen wo ein neues Abenteuer auf uns wartete. Wasserskifahren oder Wakeboarden war angesagt. Manch einer hatte etwas Bammel vor der Herausforderung, doch schlussendlich wagten sich alle ins kühle Nass und stellten sich der unbekannten Herausforderung! Und siehe da, wirklich alle schafften es aus der Horizontale in die Vertikale! Nach einer kurzen Stärkung gingen wir daran unsere temporären Bauten wieder abzubrechen. Die meisten packten dann auch schon ihre Zelte ein und wollten die Nacht, nur mit Schlafsack bewaffnet, unter dem Sternenhimmel verbringen.

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Freitag
Zeitig weckte uns die Sonne und bald darauf packten wir noch unsere restlichen Habseligkeiten ein, bevor wir nach einem einfachen Frühstück den Weg zurück auf den Neuhof unter die Räder nahmen. Dort angekommen, mussten all die Gerätschaften, Zelte etc. ordentlich verräumt werden, bevor alle entweder in die Ferien oder ins verdiente Wochenende gehen konnte.

Bericht der WG4

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