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Sanierung Werkstattgebäude

20/07/2017

Das Projekt
Das Werkstattgebäude aus dem Jahre 1986, in welchem der Metallbaubetrieb und die Schreinerei ihren Wirkungsbereich haben, musste etwas saniert werden. Konkret war geplant, dass die Fassade, welche nicht (mehr) gut isoliert war, besser isoliert wird und die Eternitschindeln durch eine Holzfassade ersetzt wird.

Damit alle Neuhof-Baubetriebe in einem Gebäude vereint sind, wurde mit der Fassadensanierung auch ein Erweiterungsbau geplant, in welchem künftig die Malerei untergebracht ist.

Die Planung
Im Frühjahr 2015 erarbeitete das Architekturbüro Walker aus Brugg ein Projekt, welches die Geschäftsleitung überzeugte und welches so auch den Mitarbeitenden des Neuhofs vorgestellt wurde. Daraufhin machte sich eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der der betroffenen Betriebe und des Architekturbüros an die Feinplanung. Ziel war es, einen Um- und Erweiterungsbau zu realisieren, der optimale Arbeitsbedingungen für unsere Produktionsbetriebe bietet.

Bei den Detailabklärungen stellte sich dann noch heraus, dass der bestehende Werkstattboden des Metallbaus Asbestfasern enthält, was noch zusätzliche Arbeiten nötig machte. Diese Bodensanierung konnte nur in einer Zeit realisiert werden, in welche der Metallbaubetrieb nicht auf Hochtouren lief,- also die Sommerferien! 
Diese Tatsache gab dem Bauprogramm schon ein klares Korsett!

Der Bau
So wurde im Juni 2016 die alte Zimmerei, welche an die Schreinerei angegliedert war und als Stauraum genutzt wurde, geleert. Der Plan war, dass der ganze Metallbaubetrieb geleert wird und die nötigsten Geräte und Maschinen vorübergehend in die alte Zimmerei gestellt werden. So konnten während der Bodensanierung die nötigsten Metallbauaufträge ausgeführt werden. 
Nach dieser Bodensanierung, welche eine Spezialfirma ausgeführte, wurde wieder das ganze Metallbauinventar in die Werkstatt zurück gezügelt, was nicht in einem Tag gemacht war!

Im September 2017 wurde dann mit dem Erweiterungsbau, welcher Richtung Landwirtschaft geplant war, begonnen. Der Holzbau, das Dach und die Innenseite der Fassade waren schnell gestellt und bald war zu erkennen, wie das ganze Gebäude in Zukunft aussehen wird. Ziel war es, dass die Fassade am ganzen Gebäude bis Ende Februar fertig isoliert und mit der neuen Holzschalung versehen ist. Parallel dazu wurde der Innenausbau der neuen Malerwerkstatt realisiert. Dazu gehören ein neuer Spritzraum mit moderner Absauganlage inklusive Wärmerückgewinnung, eine helle Werkstatt, freundliche Aufenthaltsräume, ein angenehmes Büro, sowie neue Garderoben und WC-Anlagen. Im Untergeschoss wurde noch eine Damengarderobe eingebaut und eine Dusche, welche von allen Betrieben genutzt werden kann, errichtet.

Im März konnten dann endlich die Mitarbeitenden der Malerei das gesamte Material von der alten in die neue Malerei zügeln. Nach kurzer Angewöhnungszeit lief der Betrieb in den neuen Räumlichkeiten wieder reibungslos und auch die Absauganlage läuft inzwischen perfekt.

Das Resultat
Auf das umgebaute und erweiterte Werkstattgebäude dürfen wir stolz sein, entspricht es doch bezüglich Umweltschutz, Arbeitsbedingungen und Einrichtung den heutigen Anforderungen an einen modernen Produktionsbetrieb.

Sicher haben wir jetzt wieder perfekte Voraussetzungen um Kundenaufträge optimal auszuführen und unsere Berufslernenden in einer tollen Arbeitsumgebung ausbilden zu können!

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