Erlebnisberichte 2018

Interessenwochenedne "Klettern" 08.-10.06.2018

Viele Menschen wissen nicht, dass Klettern ein vielfältiger Sport ist. Es geht zwar immer darum in die Höhe zu kommen, aber wie es beim Schwimmen darum geht, über Wasser gehalten zu werden, gibt es doch verschiedene Arten dieses Ziel zu erreichen. Dieses Interessenwochenende hatte das Ziel den Jugendlichen verschiedene Arten des Kletterns aufzuzeigen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sie auszuprobieren.

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Mittwoch, den 06.06.2018
Als Vorbereitung fürs Wochenende gingen wir während des Sportunterrichts in die Kletterhalle und bekamen einen Einblick in die erste Kletterart; das Sportklettern in der Halle. Dort wurden gleich Kletterfinken ausprobiert, die wir fürs Wochenende mieten konnten. Die ersten Kletterversuche wurden gestartet und Grenzen getestet. Wie hoch komme ich und welchen Schwierigkeitsgrat schaffe ich wohl? Diese Fragen wurden für die Jugendlichen zum Wetteifer, der Spass war aber immer im Vordergrund.

Freitag, den 08.06.2018
Zum Klettern in der Natur braucht es Felsen und wo finden sich diese besser als in unseren Alpen? Da sich die Alpen aber nicht gleich um die Ecke des Neuhofs befinden, packten wir unsere Zelte, Matten und Schlafsäcke ein und zogen am Freitagabend nach der Arbeit und dem Nachtessen los. Auf dem Zeltplatz in Andermatt genossen wir die Ruhe und die frische Luft und liessen den Abend mit guten Gesprächen vorüberziehen.

Samstag, den 09.06.2018
Die zweite Kletterart – die Begehung eines Klettersteigs – wurde heute ausprobiert. Der Klettersteig Diavolo hat einen guten Schwierigkeitsgrat und eine angenehme Länge für einen Erstversuch. Die Jugendlichen waren begeistert und fanden es fast schon schade, dass er nicht schwieriger und länger war. Vor allem enttäuscht waren sie jedoch, dass die Blaubeeren noch nicht reif waren. Ihr Fazit: Das nächste Mal möchten sie etwas später im Jahr (für die Blaubeeren) einen schwierigen und längeren Klettersteig machen. Plötzlich nahm aber etwas anderes ihre Aufmerksamkeit in Anspruch. An der Felswand entdeckten sie Menschen, die gerade dabei waren Mehrseillängen zu klettern. Diese Faszination liess sie das ganze Wochenende nicht mehr los. Der Abstieg war kurz und schmerzlos aber geprägt von spannenden Gesprächen und wurde abgeschlossen mit einer feinen Glace zurück in Andermatt.
Um näher am Klettergebiet von morgen zu sein, fuhren wir weiter über den Oberalppass nach Valendas in Graubünden. Dort erwartete uns der wunderschöne Campingplatz Carrera, wo wir gemütlich grillierten und unser Nachtlager wieder aufbauten. Um den Abend ausklingen zu lassen, zog es uns runter ins Tal, wo der kalte Vorderrhein schöne und gemütliche Kiesbänke formte. Es wurden Bächlein umgeleitet, Steinmännchen gebaut und – ja das ist so, wenn man Lehrling ist – fleissig gelernt!

Sonntag, den 10.06.2018
Nach einem ausgiebigen Frühstück und dem Abräumen des Nachtlagers fuhren wir zum Klettergarten Haldenstein, wo die Jugendlichen das Felsklettern kennenlernen durften. Neben dem Topropeklettern, lernten sie auch sich selber abzuseilen und wie eine Rettung im Fels aussehen könnte. Vor allem aber verfolgten sie das Ziel dem Niveau der Mehrseilkletterer von gestern näher zu kommen.

Wie es so ist, wenn der Spass gross ist, verging die Zeit im Fluge und viel zu schnell rückte die Rückkehr auf den Neuhof näher und wurde Realität. Glücklich und müde kehrten wir auf den Neuhof zurück, wo wir mit einem feinen Nachtessen begrüsst wurden.

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Pfingstdienst vom 19.-21.05.2018

Am Samstag frühstückten wir ziemlich früh. Wir hatten grosses vor. Frei nach dem Motto «An Pfingsten geht’s am ringsten», konnten wir einen freiwilligen Arbeitseinsatz bei einem befreundeten Bauer leisten. So fanden wir uns nach dem Brunch und einer kurzen Autofahrt in einer wunderschönen, ländlichen Umgebung wieder. Der Sinn war aber nicht die schöne Umgebung zu geniessen, sondern Holz zu stapeln. Ein riesiger Haufen Holz verschlug so manchem Jugendlichen und ehrlich gesagt auch so manchem Erwachsenen fast die Sprache. Nach einer kurzen Gruppeneinteilung ging es dann auch los. Es wurde gestapelt und gestapelt. Zum Mittagessen gab es leckere Würste vom Grill, die uns für die zweite Hälfte des Holzhaufens stärkten. Am Nachmittag um 16:00 Uhr standen wir stolz und zufrieden vor 55 Ster gestapeltem Holz. Da die Jungs vollen Einsatz zeigten, bestellten wir am Abend für alle Pizza. Der Abend war, wie es nach so harter Arbeit naheliegt, verhältnismässig ruhig. Am Sonntag-Morgen setzten wir den Brunch etwas später an. So begrüssten wir die Jungs erst um 11:30 Uhr bei einem reich gedeckten Tisch. Nochmals wurden sie für den tollen gestrigen Einsatz gelobt. Um den strapazierten Muskeln etwas Gutes zu tun, genossen wir einen entspannenden und ruhigen Nachmittag im Thermalbad, wo wir im Sprudelwasser über die geleistete Arbeit sinnierten. Am Abend assen wir eine leckere, selbstgemachte Lasagne und liessen den Abend bei einem wärmenden Lagerfeuer ausklingen.

Am Montag verliessen wir den Neuhof nach dem Brunch, um einen ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen. Zusammen machten wir uns auf den weg, die malerische Natur in der «Tüfelschlucht» bei Hägendorf auszukundschaften. So wurden wir auf jedem Schritt für unsere Anstrengung belohnt. Zwischendurch gab es Pausen für eine Stärkung. Den gelungenen Tag und das Ende des Pfingstwochenendes zelebrierten wir bei einer Portion Spaghetti Bolognese, bevor es am Dienstag dann wieder mit der Arbeit losging.

 Bericht erstellt durch Sven Nyffenegger, Wohngruppe 1

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Auffahrtsdienst vom 09.-13. Mai 2018

Der Auffahrtsdienst wurde vorgängig von den anwesenden fünf Sozialpädagogen unterschiedlicher Wohngruppen detailliert geplant, damit in der Durchführung - in der Gestaltung, keine Unklarheiten bestehen. Da dieser Dienst in Kooperation gestaltet wurde, d.h. übergreifend über alle Wohngruppen Jugendliche anwesend waren, bedarf dies einer ausführlichen Planung - auch im Hinblick eines informativen Austausches mit den anwesenden Jugendlichen.
Diese Auffahrtssitzung wurde somit bei Beginn des Spezialdienstes am Mittwochabend gemeinsam mit den Jugendlichen gestaltet. Dort hatten alle Beteiligten genügend Spielraum, gegebenenfalls noch ungeklärte Fragestellungen zu klären und sich grob einen Überblick über die kommenden Tage zu erschaffen. Das gesamte Programm konnte nur tageweise geplant werden, da die individuellen Tagesprogramme von den herrschenden Wetterverhältnisse abhängig gemacht werden mussten. Nach der Einführungssitzung mit den Jugendlichen widmeten sich die Anwesenden dem Abendessen, welches einstimmig mit leckeren Fajitas die hungrigen Bäuche füllten. 

Am Donnerstag wurde der Tag mit einem ausführlichen Brunch gestartet, damit sich im Anschluss alle voller Elan und Power auf den Weg für in das Freizeitzentrum Säntispark begeben konnten. Der Tag war geprägt von einem Wildwasser-Canyon und dem austoben im Wellenbad. Des Weiteren stand zur Erholung eine Sauna, oder das erholsame Solebad zur Verfügung. Auf diese Weise konnten alle Bedürfnisse für das individuelle Wohlbefinden befriedigt und abgedeckt werden. Am späteren Abend kehrten alle ersichtlich erholt und entspannt zurück in die Wohngruppe 2 und bereiteten ein leckeres Abendessen zu. Im Anschluss konnten die Jugendlichen den Abend individuell ausklingen lassen, sei es sich in den Einzelausgang zu verabschieden, oder aber den Abend mit unterschiedlichen Spielen auf dem Neuhof zu gestalten.

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Der vorhergesehene Ausflug am Freitag zum Bürgenstock für eine Wanderung dem Felsenweg entlang, musste leider verschoben werden, da der berüchtigte Hammetschwand-Lift zwischenzeitlich in Revision steht, d.h. momentan ausser Betrieb ist. Dies hätte für uns das Highlight dieses Ausfluges dargestellt, im Hinblick auf die wundervolle Aussicht auf den Vierwaldstättersee. Diese Aktivität werden wir bestimmt bald möglichst nachholen…
Somit entschieden wir uns gemeinsam mit den Jugendlichen für Plan B – zum Minigolf spielen, im schön gestalteten Aussenbereich bei der Anlage in Windisch. Die Jugendlichen bewiesen ein ausgeprägtes Geschick sowie einer ausgeprägten Ausdauer diesem Spiel gegenüber.
Am Abend nach dem Abendessen widmeten wir uns dem sogenannten Kubb. Dies ist ein Geschicklichkeitsspiel, das meistens draussen gespielt wird. Es symbolisiert eine Schlacht, in der zwei verfeindete Gruppen für ihren König kämpfen.

Am Samstag nutzten wir das herrliche, sonnige Wetter um einen Ausflug am Hallwilersee zu realisieren. Vorgängig rüsteten sich die Jugendlichen mit einem ausgiebigen Proviant aus, damit unserer Aktivität, dem Pedalo fahren nichts mehr im Wege stand. Knapp zwei Stunden befanden wir uns auf dem See, welcher unterzeichnet war mit Badeplausch und gekonnten Sprungeinlagen vom Springturm in der nahe gelegenen Badi. Im Anschluss tätigten wir mit der Gruppe den Einkauf für die fehlenden Lebensmittel und liessen den Abend mit einer ausgiebigen «Grillsaison» ausklingen… Lecker war es….

Da am Sonntag Regen angesagt war verbrachten wir den Nachmittag in der Halle. Zuerst Badminton und danach eine Schnupperrunde Squash - der Ehrgeiz brachte alle mehr oder weniger zum Schwitzen. Auf dem Heimweg wurde der VW- Bus innen und aussen gereinigt und getankt. Danach war bald schon das Nachtessen bereit: Das Abschluss-Essen des Auffahrtsdienstes wurde mit heiss ersehnter Penne Carbonara gestaltet.
Kurz nach 19.00 Uhr verabschiedeten sich die Jugendlichen vom Auffahrtsdienst und blicken mit neuen lustigen Erlebnissen zurück auf die vergangenen Tage…

Bericht erstellt durch Deborah Weber WG2
Auffahrts-Team
Deborah Weber, Corinne Weber, Caroline Kirchfeld, Daniel Hunziker, Ruedi Hunziker

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Abseilen am Eppenberg - Wohngruppe 2 

Der erste Schritt
Ein fachlich ausgebildeter Sozialpädagoge im Bereich Erlebnispädagogik und Klettern und ein Sozialpädagoge in Ausbildung haben mit den Jugendlichen ein Wochenende durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Auseinandersetzung mit Hürden, und deren Überwindung. Beim Frühstück am Samstag konnten, durch die Beantwortung offener Fragen, bei den Jugendlichen bereits einige Ängste abgebaut werden. Anschliessend ging es an eine kleinere Felswand am Eppenberg zum Abseilen. Die Jugendlichen waren mit einer neuen Situation konfrontiert. Es galt für sie, das Bekannte, die Komfortzone zu verlassen und sich im Vertrauen auf ihre Fähigkeiten der neuen Herausforderung zu stellen. Nach einer Einweisung in das Material und Erklärungen zur richtigen Technik, stand einer nach dem anderen an der Felskannte und musste sich überwinden, den ersten Schritt zu machen. Mit dem wachsenden Vertrauen in das Material, und der erfahrenen Selbstwirksamkeit wurde jeder Schritt etwas leichter als der letzte, bis irgendwann das Ziel erreicht war.

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Die Abseilübung kann gut mit alltäglichen Herausforderungen verglichen werden. Beispielsweise mit dem Einstieg in die Lehre. Der Schritt in die Lehre erfordert Mut, sich etwas Neuem zu stellen und das gewohnte Umfeld zu verlassen. Mit positiven Rückmeldungen und erfahrener Selbstwirksamkeit soll das Selbstvertrauen stetig wachsen und die Jugendlichen anspornen.

Selbstüberschätzung
Am Sonntag gingen wir erneut an den Eppenberg, diesmal jedoch an die grosse Wand. Durch das positive Erlebnis vom Vortag ist bei den Jugendlichen die Lust auf eine grössere Herausforderung geweckt worden. Die Wand schien von unten schon hoch, trotzdem schienen sie gewillt, die Herausforderung anzugehen. Als wir jedoch auf die Oberseite des Plateaus wanderten, machte sich bei ihnen ein mulmiges Gefühl im Bauch breit. Die Höhe war furchteinflössend und schlussendlich wurde von der Gruppe einstimmig entschieden, dass diese Hürde doch zu gross schien.

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Im Alltag werden die Jugendlichen immer wieder mit ihren Grenzen konfrontiert. Und das kann frustrierend sein. Vor allem, wenn sie sich eingestehen müssen, sich übernommen zu haben und die Aufgabe nicht alleine, oder noch nicht meistern können. Entscheidend ist dabei ihr Umgang mit der Situation…

Zurück auf Feld eins
Nach der Besichtigung der grossen Wand ging es erneut an die kleinere Wand. Der Frust bei den Jugendlichen war bald verflogen und es wurde bis in den frühen Abend hinein, einer nach dem anderen, an der Felswand heruntergelassen. Es konnte weiter geübt, und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufgebaut werden. Am Schluss war klar, die grosse Felswand werden wir uns das nächste Mal vornehmen.

Bericht erstellt durch die Sozialpädagogik
WG 2

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Gruppenwochenende 2018 - Hornussen mit der Wohngruppe 1,  05.05.2018

Wie jedes Jahr zu dieser Zeit brachten wir die WG 1 durch einen ausgiebigen Frühlingsputz wieder auf Vordermann. Dafür investierten wir den Freitagabend und Samstagmorgen. Wie geplant schafften wir es pünktlich zum wohlverdienten Mittagessen fertig zu werden, welches zur Freude aller Beteiligten, vom Kebabhüsli geliefert wurde.

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Traditionell folgte dem „Chrampfen“ nun noch Spiel und Spass. Dieses Mal organisierte die Praktikantin A. etwas was noch niemand wirklich kannte: Wir gingen nach Rütschelen BE um eine unserer traditioneller Schweizer Nationalsportarten kennenzulernen, das HORNUSSEN.

Als wir nach geraumer Zeit Langenthal hinter uns liessen, bemerkten die Jungs, dass wir uns in ungewohnt ländlicher Umgebung befinden. Am Ende des Dorfes Rütschelen, idyllisch am Waldrand gelegen, sichteten wir das Hornusserhüttli wo uns zwei Hornusser des HG Rütschelen erwarteten um uns in den Sport einzuführen. Zuerst wurde kurz der Spielablauf erklärt: In der heutigen Spielweise befördert der Schläger den «Nouss» (Hornuss) mit dem elastischen Stecken vom Abschlagbock in Richtung des «Ries» (gegnerisches Feld). Die dort aufgestellten «Abtuer» der gegnerischen Mannschaft versuchen, den Nouss mit vorgehaltener oder hochgeworfener Schindel so früh als möglich aufzuhalten, bevor dieser den Boden berührt. Genau, dies klingt ziemlich komisch und ist definitiv schwerer als es aussieht. Nach der Theorie führten sie uns vor wie ein gelungener Schlag aussehen sollte. Wir waren ziemlich beeindruckt von dem präzisen Schlag und wie weit und hoch der Nouss flog. Bei einem perfekten Abschlag erreicht er eine Geschwindigkeit von bis zu 180Km/h. Aus diesem Grund entschieden wir uns, dass wir heute nur den Abschlag üben, alles andere wäre zu gefährlich. Einer nach dem anderen stellte sich nun der Herausforderung den Nouss zu treffen. Einige schafften es schon beim ersten Versuch, andere brauchten 2-3 Anläufe und bei ganz wenigen war leider Hopfen und Malz verloren. Vom Ehrgeiz getrieben wollten die Jugendlichen fast nicht mehr aufhören zu schlagen und waren sichtlich stolz auf ihre Erfolge. Nach über 2 ½ Stunden fuhren wir erschöpft und um eine interessante Erfahrung reicher, zurück auf den Neuhof.

Bericht erstellt durch Angela Mathys, Wohngruppe 1

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Osterlager vom 30. März - 2. April 2018

Karfreitag 30.03.2018
Nach einem ausgiebigen Brunch auf dem Neuhof zogen wir los ins schöne Tösstal. Das alte aber renovierte Haus Storchenegg empfing uns mit seinem Charme und freute sich auf das Leben, das nun Einzug hielt. Es wurde geheizt (mit Feuer) und ausgepackt. Doch lange blieben wir nicht, sondern machten den ersten Ausflug ins Badmintoncenter in Wetzikon. Spass stand dabei im Vordergrund und den hatten wir auch. Den Abend liessen wir an der Feuerstelle draussen verklingen und hörten dem Knistern des Feuers und dem leisen Rieseln des Schnees zu.

Ostersamstag 31.03.2018
Auch heute wurde ausgiebig gebruncht. Da draussen der Schnee lag und der ganze Tag Regen angesagt war, entschieden wir uns für das Schlechtwetterprogramm. Eine neue Sportart erwartete uns. Im Kampf um den Bowlingsieg ging es knallhart zur Sache, weil der Abwasch vom Znacht auf dem Spiel stand. Nach dem Znacht wurde Kampfgeist im Poker und Yatzi spielen weitergeführt. Doch auch da kam niemand gegen den siegesbewussten Sozialpädagogen M. an.

Ostersonntag 01.04.2018
April, April, das Wetter macht was es will. Und das ist kein Scherz, denn ob Schnee, Regen oder ein paar Sonnenstrahlen, heute sahen wir alles. Da die Rutschen im Alpamare auch nach draussen gehen, konnten wir das Wetter hautnah erleben. Es wurde viel gerutscht, geplanscht und gelacht. Die letzte Kraft wurde dann in ein grosses Osterznacht investiert, was sich durchaus gelohnt hat. Den Abend verbrachten wir wieder mit Pokern und konnten sogar Fortschritte verzeichnen.

Ostermontag 02.04.2018
Der letzte Tag begrüsste uns mit Sonnenstrahlen. Sofort zog es uns raus in die Natur, aber zuerst mussten wir noch das Haus putzen und abgeben. Danach fuhren wir los um noch einen Spaziergang zu einem Gubel (Höhle) zu machen. Womit wir bei diesen Frühlingstemperaturen nicht gerechnet haben, war der viele Schnee. Da wir die Schneeschuhe nicht dabei hatten, mussten wir auf halbem Weg wieder umdrehen. Trotzdem erhellte die frische Luft und die Sonnenstrahlen unser Gemüt, sodass wir im Nu auf den Neuhof zurückkehrten, alles auspackten und verstauten. Das verlängerte Wochenende liessen wir mit einem feinen Nachtessen ausklingen.

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Interessenwochenende «Schnee » vom 27. - 28. Januar 2018

Die Schweiz ist im Ausnahmezustand. Es liegt so viel Schnee wie schon lange nicht mehr und die Lawinengefahr ist deswegen enorm gross. Nur an einem Ort hat es durch die ungewöhnlichen warmen Temperaturen nur wenig Schnee; bei der Berghütte in Rüschegg. Rüschegg liegt im Gantrischgebiet, einer beliebten Langlaufdestination. Vor einem Jahr herrschten dort die perfekten Bedingungen zum Iglubauen und so entschieden wir im Dezember das diesjährige Interessenwochenende erneut in Rüschegg zu planen und reservierten die Berghütte. Es kommt jedoch selten wie geplant. Da die Hütte aber schon reserviert war und so spontan noch einen geeigneten Übernachtungsplatz zu finden, wo es zwar Schnee hat, aber die Lawinengefahr nicht so gross ist, gelang uns nicht. Also gab es eine Planänderung. Das IW-Schnee wurde verkürzt und statt Iglubauen wurde eine Schneeschuhwanderung organisiert. Zwei Jugendliche konnten sich motivieren trotz der Änderung noch mitzukommen und so fuhren wir am Freitagmittag zu dritt los.

Der Weg führte uns unter dem Hochnebel, durch den Nebel und darüber hinaus. Beim Restaurant Schwarzenbühl erwartete uns eine atemberaubende Aussicht über das Nebelmeer. Dort mussten wir das Auto parkieren und zu Fuss weitergehen. Die Esswaren packten wir in unsere grossen Rucksäcke, die schwerer und schwerer wurden. Dann stapften wir los und kamen nach ca. 40 Minuten bei der Berghütte an. Mit dem Cheminée heizten wir zuerst die Hütte richtig ein und machten es uns in der Hütte bequem. Dann war schon bald Zeit fürs Nachtessen kochen und essen. Den Abend verbrachten wir mit Kartenspielen, Geschichten erzählen, die Sterne und den Mond betrachten und Musik hören.

Am Sonntagmorgen stärkten wir uns mit Pancakes zum Brunch für den Tag. Bevor wir jedoch auf die Scheeschuhwanderung aufbrechen konnten, musste die Berghütte geputzt werden. Dies geht schnell, wenn nur drei Nasen eine Nacht dort verbringen und wenn alle drei fleissig mithelfen, geht es noch schneller. So konnten wir gegen Mittag los. Die Wanderung führte uns zuerst entlang der Langlaufloipe und danach ging es auf einem schmalen Wanderweg weiter dem Grat der Schüpfeflue entlang. Von dort aus hatten wir eine tolle Aussicht. Da die beiden Jugendlichen total unterschiedliches Lauftempo hatten, brauchte die Wanderung für alle Anwesenden viel Geduld und Nerven. Trotzdem erreichten alle das Ziel und nach zwei Stunden wandern, kleinen Snackpausen und kleineren Schneeballschlachten kamen wir wieder bei der Hütte an. Auch wenn sich die Beine langsam bemerkbar machten; wir waren noch nicht beim Auto. So schulterten wir erneut unsere Rucksäcke, genossen noch ein letztes Mal die Sonne und machten uns auf den Heimweg.

Fazit des Wochenendes: Wichtig ist nicht das Tempo, sondern dass das Ziel erreicht wird. 

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