Anlässe 2014

Adventsausstellung 2014

Erstaunlich fantasievolle Arbeiten

Professionelle Präsentationskunst der Floristik, und daneben die Produkte aus der Werkstatt der Berufsvorbereitung - ein reizvolles Gegenüber.

Lesen Sie weiter

Photo Gallery

Herbstmarkt 2014

Zum ersten Mal fand am vergangenen Wochenende ein Herbstmarkt auf dem Neuhof statt. Neun Aussteller und die Berufsvorbereitung des Neuhofs boten ihre mit sehr viel Liebe selber gemachten oder weiterverarbeiteten Produkte zum Kauf an. Auch fürs leibliche Wohl war gesorgt: Raclette-Brot, Bratwürste und die exzellenten, selber gebackenen Kuchen und Torten fanden grossen Anklang. Die zum 100Jahr-Jubiläum des Neuhofs eröffnete  Ausstellung konnte ebenfalls besichtigt werden. Eine sehr eindrückliche Begegnung fand mit einem Besucher statt, der vor etwa vierzig Jahren selbst eine Ausbildung auf dem Neuhof absolvierte, dank welcher er sich wieder auf den „rechten“ Weg begeben konnte. Organisatoren wie Aussteller fanden den Event als gelungen, obwohl noch Kapazität für eine grössere Besucherschar vorhanden gewesen wäre. In diesem Sinne:  Auf den nächsten Herbstmarkt!

Aussteller am Herbstmarkt 2014: 

Berufsvorbereitungswerkstatt Neuhof (Heinz & Brigitte Haller)
Mary Kay (Wenke Züger, Mülligen)
Tupperware (Sabine Gysi, Dottikon und Cornelia Rohner, Hausen)
Energetix (Ruth Berschi, Brugg)
Maja’s Chrüterstübli (Maja Stürmer, Mandach)
Kristalle Briner (Gabriela Briner, Brugg)
Bienenhonig (Esther Frieden, Auenstein)
Kappen (Lotti Hunziker, Hendschiken)
Wunderling, Betonsachen (Iris Wolf, Wettingen)
Einfach-so, Selbstgenähtes (Christine Schaub, Riniken)

Photo Gallery

Fussballturnier zur 100-Jahr-Feier vom 24. April 2014

Die Wetterprognosen für den Freitag sahen im Vorfeld nicht sehr rosig aus. Die Organisatoren entschieden sich am Morgen des Turniertages den Anlass, trotz unsicherer Wetterlage draussen auf dem Neuhof Fussballplatz durchzuführen. Petrus meinte es dann auch gut mit uns und das Wetter spielte, mit einem Mix aus Sonnenschein und leichter Bewölkung, während des ganzen Turnieres mit.

Für den Anlass wurden Institutionen aus der ganzen Schweiz eingeladen. Einige Jugendliche bezeichneten das Turnier als „Schweizermeisterschaft der Jugendheime“. Folgende 8 Mannschaften  haben sich angemeldet:  Massnahmezentrum Arxhof, Massnahmezentrum Kalchrain, Pestalozzi-Jugendstätte Burghof, Jugendheim Prêles, Jugendheim Aarburg, Kantonale Beobachtungsstation Bolligen, Jugendheim Schenkung Dapples und Berufsbildungsheim Neuhof.

Der Anlass wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen im Festzelt eröffnet.  Hier trafen die ca. 80 Jugendlichen das erste Mal aufeinander und es gab das eine oder andere unerwartete Wiedersehen. Die offizielle Begrüssung der Teams erfolgte durch den Heimleiter persönlich. Anschliessend wurden die Teilnehmer über den Ablauf des Turniertages informiert.

Unser Fussballfeld wurde vom Platzwart bis ins letzte Detail perfekt vorbereitet. Für den Anlass wurden zwei externe Schiedsrichter engagiert, welche die Spiele abwechslungsweise leiteten. Ein Team bestand aus sechs Feldspielern und einem Torhüter, die Spieldauer wurde auf  2 x 7 Minuten  angesetzt. Für die Vorrunde wurden die acht Mannschaften, nach dem Zufallsprinzip, in 2 Gruppen unterteilt. In der Endrunde spielten die Gruppenersten und Gruppenzweiten um den Einzug ins Finale, die restlichen Mannschaften spielten um die Plätzte 5 – 8.

Einige Spiele in der Endrunde waren sehr spannend und konnten erst nach Verlängerung und Elfmeterschiessen entschieden werden. Das Finalspiel war gleichzeitig das letzte Spiel und wurde zwischen dem Berufsbildungsheim Neuhof und dem Massnahmezentrum Arxhof ausgetragen.

Das Neuhofteam wurde im Final lautstark von den zahlreichen Zuschauern angefeuert um auch die letzten Energiereserven noch freizuschalten. Für kurze Zeit lagen sie sogar in Führung und ein Turniersieg war in greifbarer Nähe. In der zweiten Halbzeit konnten sie dann nicht mehr mit dem Tempo der Arxhof-Routiniers mithalten und verloren den spannenden Final knapp mit 1:2.

Die Rangverkündigung fand direkt nach dem Finalspiel im Festzelt statt. Jedes Team wurde mit einem Preis in Form eines Geschenkkorbes belohnt. Die 1 – 3 platzierten durften zusätzlich einen Pokal in Empfang nehmen. Trotz der hohen emotionalen Intensität dieses sportlichen Events,  war die Stimmung während dem ganzen Turnier mehrheitlich friedlich. Das 100-Jahre-Neuhof-Jubiläums-Fussballturnier wurde mit einer Laudatio des Heimleiters und einem gemeinsamen Abendessen im Festzelt abgerundet.

Rangliste

1. Arxhof                                                                                           5. FC Kalchrain

2. Berufsbildungsheim Neuhof                                                     6. Aarburger Jungs

3. United Nations FC (Prêles)                                                        7. BEO (Bolligen)

4. Bad Boys (Dapples)                                                                     8. Burghof Boys

Photo Gallery

Tag der offenen Tür vom 26. April 2014

Im Neuhof stehen die Türen weit offen - Aargauer Zeitung vom 29. April 2014

Weitere Impressionen finden Sie in der nachfolgenden Bildgallerie.

Photo Gallery

Jubiläumsschrift

Buchvernissage vom 10. April 2014

General Anzeiger vom 17.04.2014 - Somit ist das Werk geboren

Die Geschichte des Berufsbildungsheims Neuhof in Birr (AG), vormals Schweizerisches Pestalozziheim Neuhof (1914–2014)

Die Wurzeln des Berufsbildungsheims Neuhof reichen zurück bis zu Johann Heinrich Pestalozzi. Das moderne Heim, 1914 gegründet, beruft sich noch heute auf diese Tradition. Pestalozzis erzieherischer Leitspruch «Mit Kopf, Herz und Hand» dient dem heutigen Neuhof immer noch als ideelle Referenz.
Wer waren und wer sind die Jugendlichen, die in den letzten 100 Jahren einen kürzeren oder längeren Lebensabschnitt im Neuhof verbrachten oder heute noch verbringen? Welche Schwierigkeiten haben dazu geführt, dass sie ins Heim kamen? Wie veränderten sich die pädagogischen Mittel im Lauf der Zeit? Die Autoren geben Einblick in den Alltag im Heim vorgestern, gestern und heute, ergänzt mit Fotos aus 100 Jahren.

Nach der Lehre kann ich gehen, und dann ist alles gut
Die Geschichte des Berufsbildungsheims Neuhof in Birr (AG), vormals Schweizerisches Pestalozziheim Neuhof (1914–2014)
Brodbeck, Thomas; Hagen, Alejandro; Schüpbach, Andrea; Sester, Laurent
Das Buch ist ab sofort unter hier www.hierundjetzt.ch oder direkt beim Berufsbildungsheim Neuhof bestellbar.

Preis: CHF 29.00 inkl. MwSt., zzgl. Versand

Photo Gallery

Jubiläumsausstellung

Braucht es den Neuhof? Wieso bin ich hier? Und danach? – Diesen Fragen geht die Jubiläumsausstellung nach. Eine besondere Gewichtung erhält die Perspektive der Jugendlichen, die hier wohnen und arbeiten. Die Ausstellung bietet einen ungeschminkten, direkten Einblick in die Lebenswelt der Jugendlichen. Diese erzählen, wie sie mit der Heimsituation zurechtkommen, warum sie hier sind, was sie hier lernen und wie sie ihre Zukunft sehen. Neben einem Rückblick auf die hundertjährige Geschichte des Neuhofs zeigt die Ausstellung, wie hier heute mit den Jugendlichen in den Bereichen Wohnen und Ausbilden gearbeitet wird.

Eine Ausstellung als Interpretationsraum

Eine Ausstellung ist ein Raum, in dem Interpretationen abgegeben werden und in welchem Interpretationen stattfinden. Ein Informationsband, das den Gewölbekeller des Herrenhauses umgibt, orientiert über die Entstehungsgeschichte des Neuhofs, die Gründung der heutigen Institution und die Entwicklung zum modernen Berufsbildungsheim. Anhand der Themen «Betreuung», «Einüben» und «Erlebnis» wird die aktuelle Arbeit auf dem Neuhof vorgestellt; dies unter anderem auch anhand von Auszügen aus den Führungsdokumenten des Heims. Jugendliche, die in den Neuhof eintreten, durchlaufen einen Prozess (hier sinnbildlich in der Form einer Bühne materialisiert, die es zu betreten gilt): Wenn sie in den Neuhof eintreten, müssen sie sich zunächst im Regelwerk (Hausordnung) zurechtfinden. Mit der Zeit und bei guter Entwicklung erhalten Sie mehr Freiheiten und mehr Verantwortung (Tisch), um letztlich, nach Abschluss der Lehre, ins Berufsleben einzusteigen. Drei Jugendliche berichten (Videosäule), wie sie sich ihren letzten Tag auf dem Neuhof vorstellen und was sie unter Freiheit verstehen.

Aus der Ausstellung führt ein Lauftext, in dem ein Jugendlicher im Sommer 2013 seine Gefühlslage am Ende seiner Zeit auf dem Neuhof schildert.

Die Ausstellung kann auf Anfrage unter 056 464 25 25 besichtigt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Photo Gallery